Schnarch.
05:06
sind wir mal wieder hier an dem punkt, an dem es nicht weiter geht. egal was ich tun sollte, es würde auf einen enormen erschießungs-drang hinauslaufen. wirklich. ich denke in 10-minuten abständen daran, mir alles aus dem kopf zu pusten. ist ja nicht schlimm, phasenweise kommt sowas, ungefähr ein mal im monat, egal, wie hoch ich meine medikation dosiere. ich weiß nur nicht, wie ich damit umgehen soll, denn alles fühlt sich sehr sehr sinnlos an. ich könnte die ganze zeit nur im bett liegen und die wand anstarren, du zu anderem wäre ich nicht zu gebrauchen. also liege ich so rum und hoffe auf bessere tage. und hoffe, jetzt mag keiner etwas von mir verlangen, denn ich habe keine enrgie und keinen sinn dafür, dem folge zu leisten.
ich schlafe schlecht. es gibt tage, da wache ich nach 4 stunden schlaf wieder auf; und es gibt tage, da schaffe ich es locker um die 16 stunden am stück zu schlafen. nicht wegen müdigkeit, sondern weil es außer schlaf nichts anderes gibt. und ich werde so schnell wach, weil ich angespannt und hibbelig bin.
aus angst etwas zu verpassen bleibe ich wach, wobei es objektiv gesehen nichts wichtiges gibt. aus angst nichts tun zu können schlafe ich. ich scheiße auf meine körperlichen bedürfnisse, sie verwirren mich nur.
ich möchte ruhe und einen sinn haben, einen sinn für das alles.
es gibt tage, da kann ich einfach so leben, einfach so, weil die welt mir gehört und ich sie entdecken will. dann gehen mir sinn-suche und ängste am arsch vorbei. wenn ich aber wieder so drauf bin wie jetzt, dann fehlt mir der bezug zu solch einem denken.
und was tue ich jetzt? garnix. soll mich Lauri mit seiner neuen welt betäuben; und dann warte ich, wie die zeit vergeht, und hoffe, mein gehirn verstoffwechselt sich da irgendwie heraus.