Mein anderer Blog.
Dieser Blog diente in erster Linie nur mir allein.
Ich hatte es mir zum Ziel gemacht, meine Gedanken endlich ein mal wahrzunehmen. Zuzulassen, vielleicht
sogar zu ordnen, wenn mir dies möglich erschien. Dazu gehörte aber erst ein mal, sie schwarz auf weiß vor mir stehen zu sehen.
Einfache Gedankenansammlungen. Die -subjektive- Darstellung der Gedankenbarrieren einer psychisch Kranken.
Dies sollte ein Weg sein, mich unter schon längst verlebten Momenten hervorzuschreiben.
Vielleicht wissen ja meine Worte, wer ich bin.
Trotz meiner Angst, mir selber nicht zu genügen.
Ich wollte mich aus mir herausschreiben, mir erlauben, mich durch Worte endlich kennenlernen zu
können.
Ich wollte meine Worte, Probleme, Ängste, etc. weder vor mir verheimlichen, noch glorifizieren oder vor
mir selber verharmlosen. So ehrlich wie möglich zu mir sein. Ohne mich anzuscheigen. Aufhören, mich zu belügen.
Es war mein verzweifelter Versuch, von meinem Gedankenbaum herunterzuklettern und das Leben endlich
anzunehmen.
Es ist schwer, zu seinen Problemen zu stehen, wenn es so viele verständnislose und ängstliche Menschen da draußen gibt. Die nicht verstehen können, weil sie dann gezwungen wären, sich selber zu überdenken. Diese Kunst ist nicht jeden vergönnt, das gebe ich zu. Aber ich zum Beispiel, ich habe es satt mich zu belügen, um der Anderen willen.
Urknall. (September 2010)
schreien, gegen den druck in mir, gegen mein selbst, gegen die immer schneller routierende welt; nur noch schreien, alles ausschreien, bis sich mein inneres nach außen stülpt, impodiert, auflöst. auf das die über jahre hinweg angesammelte wut endlich gehör findet; zerspringen lässt, mich, die welt, die gesichtslosen fratzen in meinem kopf, die sich in der außenwelt spiegeln. ich spiegel mich nicht, ich bin nicht mehr da.
Der Mensch ist zur Gesellschaft verurteilt. (Juni 2010)
Je mehr ich nachdenke, desto kranker werde ich.
Gleichzeitig scheint meine Logik immer mehr einzufrieren. Ich stelle alles infrage und komme auf keinen
grünen Zweig mit dem, was man so Leben nennt. Ich frage warum und wozu, weil da vielleicht noch ein Teil in mir ist, der eine Chance wittert, aus dem Gedankenkarusell zu entfliehen, bevor der
Motor entgültig erlischt.
Das Leben ist grausam. Grausam für all diejenigen, die nie gelernt haben, zu leben. Die emotionalen
Missbrauch erlebt haben. Immer nur für andere da waren, nie für sich selbst, denn das ist unschicklich. Es kostet die größtmögliche mentale Energie, seine Gedanken umzupolen, die Symptome zu
ignorieren, weiterzukämpfen für das Häufchen Seele, das da verkrüppelt in dir herumschwebt. Alles ist richtig und alles ist falsch, ein Zusammenspiel, unausgesprochene Regeln, durchtränkt von
einer willkürlichen Moral. Und irgendwo dazwischen steckt das Individuum, fast zerdrückt von gesellschaftlicher Anpassung und eigener Freiheit. Ich weiß nicht, wie andere Menschen damit umgehen
können.
Mir ist dieses Leben zuwider. Könnte ich nur die daraus resultierende Wut für mich nutzen, positiv, mich
aus all der Vergangenheitsscheiße hervorzubuddeln, mich zu entdecken, mich zu verstehen, anzunehmen, damit wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung getan.
Ich mag mich nicht mehr anpassen müssen. Ich mag mich auch nicht zusammenreißen. Das geht auf Kosten
meiner selbst, immer mehr und mehr, Flucht, Verstecken, vor der großen weiten Welt, nur mit dem Puffer Musik und Kunst und Schlaf dazwischen.
Es ist entweder Anpassung oder Suizid.
Danke, liebe Erziehung, für dieses wunderbare, kompromisslose Weltbild.
(Damit richte ich mich nicht gegen meine Eltern, auch nicht gegen deren Eltern, sondern die Idee der
Wertevorbereitung im Allgemeinen. Die Welt sollte sich umdenken, was Problemlösungsstrategien betrifft. Schaltet man den Fernseher an, dann weiß man, wovon ich rede.)
Wut (Juni 2010)
Grenzenlose Wut. Hass. Abscheu. Ekel.
Ich komme hier nicht mehr raus, weiß nicht mehr weiter. Angst, durchzudrehen. Ich halte mich selber nicht
mehr aus. Wie kann ich es wagen, überhaupt zu leben? Ausgerechnet so, wie ich herumlaufe, bin, eine Lüge, des Lebens unwürdig, ein Miststück, schwach und willenlos. Ich kann nicht mehr in den
Spiegel gucken ohne den Wunsch zu verspüren mein Gesicht zu zerschneiden, diese Häßlichkeit aus mir herauszuschneiden, mir wird schlecht, wenn ich mich nur anschaue. Und dann diese Fettmassen in
meinem Körper, sie engen mich ein, sie belasten mich, ich zerlaufe aus der Form, spüre sie wabbeln bei jeder Bewegung. Wie gern würde ich das Fett aus mir herausschneiden, bis ich eine mir
akzeptable Form erreicht habe.
Ich bin im schwebezustand. Einserseits stecke ich in diesem Hass fest. Und andererseits falle ich zurück
in diese symptomfreie Nüchternheit, in der ich mich so gut analysieren kann. Momentan ist dies noch nicht möglich; der Hass ist noch zu groß, zu drohend, und ich weiß nicht mehr weiter. Was tue
ich nun, wenn ich doch leise diese Angst irgendwo in mir erahnen kann, diese Angst davor, mir etwas anzutun? Wie gehe ich mit dieser Wut um, wenn mir doch alles sinnlos erscheint?
Ich will mich kaputt machen. Gegen die Wand mit dem Kopf. Immer und immer wieder, bis diese Stimmen
aufhören, diese Vorwürfe. Ich kann so nicht klar denken. Purste Häßlichkeit. Wie kann ich es wagen, überhaupt auf die Straße zu gehen? Ich gehe selten raus. Immer insgeheim wissend, wie häßlich
und abstoßend ich bin. Das will man niemandem antun.
Immer kurz vor der Panik. Wenn ich unter Menschen bin. Immer unter der Maske. Verschönern, wie es eben
möglich ist. Schminken. Naiv sein. Ich hasse mich so. Nicht nur für das, was ich tue. Sondern weil ich bin.
Kreisdenken (Juni 2010)
Die Angst vor dem nächsten Tag. Immer wieder abends, nachts, kurz bevor man sich zur Ruhe legen will. Ruhe
ist dann nicht möglich. Man grübelt. Man schweift ab, zu vergangenem, bereits passiertem und noch kommendem. Im Kreis, Ablenkung, Adrenalin, Aufregung, man will, soll, muss doch schlafen, und es
kommt nichts, die Müdigkeit schwindet dahin, schwindet in einen Zustand, der dich immer wacher werden lässt, egal, wie sehr dein Körper nach Schlaf schreit. Du wirst wacher, weil du Angst hast.
Mit Angst lässt es sich nicht gut schlafen, das ist für die Evolution kontraproduktiv.
Und behindert dich im Leben.
Wenn du abends schon Angst vor dem nächsten Tag hast, lebst du nicht im Jetzt. Denn dieses Jetzt kannst du
nicht aushalten. Du willst weg aus diesen Gedanken, weg aus diesem Kopf, diesem Körper. Und damit verhinderst du, dass du lebst.
Eine Kleine Abhandlung (Mai 2010)
Mich würde echt mal interessieren, wie das mit den Nervenverbindungen und den Gefühlen funktioniert. Ich
glaube, so ließen sich Panikattacken leichter aushalten. Es gibt dann immer diesen Punkt, in dem du alles versuchst anzuwenden, was du in einer Therapie gelernt hast, es in diesem Ernstfall aber
nicht umsetzen kannst.
Ich kann an nichts denken, wenn mich die Panik packt. Ich möchte auch nicht mehr denken, denn nicht mal
das verspricht mir irgendeine Form der Kontrolle. Es soll einfach nur vorbei sein. Du sitzt da und wartest, wenn man das in dem Zustand überhaupt noch eine Tätigkeit nennen kann. Subjektiv jetzt.
Dieser Griff irgendwo da tief in dir drin, irgendwo da wo sich Herz und Lungen befinden, ein unerträgliches Spannungsgefühl, als wärest du voll und wolltest dich mal auskotzen, ausschreien, aber
du weißt, es wird nicht funktionieren, weil du dich nicht bewegen kannst. Es geht einfach nicht. Die Meldung schafft es nicht bis in deine Gliedmaßen. (Ist die Meldung vom Gehirn überhaupt
losgeschickt worden? Und wenn ja, was hätte das für einen Sinn? Zu flüchten? Anzugreifen? Wohin und gegen wen? Das würde nur weitere Überlegung bedeuten. Und der Bereich fürs Überlegen im Gehirn
während so einer Attacke gleicht einem Auto, das immer und immer wieder rückwärts gegen eine Mauer knallt.)
Im ernst, mir gehen diese Attacken immer gehörig auf den Piss. Früher hatte ich sie am Hals, als ich noch
unregelmäßig zur Schule ging (etwa von der 9. bis zur 11. Klasse), doch dann verschwanden sie auf wunderbare Weise, während meines stationären Aufenthaltes in einer Psychatrie. Vollgepumt in der
Ecke hockend bestand meine einzige Sorge darin, nicht mehr genug Zigaretten zu haben. Die Möglichkeit einer Attacke bestand also nicht, weil ich mich nicht so oft in Milieus aufgehalten habe, die
eine solche Reaktion meinerseits zuließen.
Und wenn doch, dann war zumindest eine Schwester Rasierklinge immer zur Stelle. Denn…
… es ist nicht sehr nett vom Körper, die Symptome immer hinternanderweg ans Gehirn zu schicken, je nach
dem, was grad passt. Oder läuft das eher umgekehrt ab? Egal. Jedenfalls; kann (oder mittlerweile will) ich mich nicht schneiden, sucht sich meine maskierte Sorge eben einen anderen Ausweg (zu
wissen, was mich in etwa plagt und dieses Gefühl dann auch zu akzeptieren und zulassen, würde ein Symptom überflüssig machen. Aber hinterher ist man immer schlauer.) Meist sind es dann die Panik
und Angstattacken, sehr gerne immer im Beisein von Menschenmassen angewendet. Alles, was mir inneren Druck beschwert, etwa, weil ich mich auf zu vieles konzentrieren (Hypersensibilität), eine
Fassade aufrechtrerhalten oder einem sonstigen undefinierbaren Gefühl standhalten muss, führt zur Panikattacke. Ich habe währendessen meist nur immer einen Gedanken: „Ich dreh gleich durch!“.
Jetzt, im nüchternen Zustand, ohne Angst (Es lebe Cipramil!) kann ich so eine Attacke nur bedingt nachvollziehn. Ich weiß nicht genau, was mit mir passiert, weil ich mich so gut abspalten kann
(interessante Formulierung…) und ergo hinterher nicht mehr so viel weiß. Ist vielleicht auch besser so.
Mache ich sehr häufig. Das Abspalten. Dissoziieren. Denke mich in irgendwelche Traumwelten, lenke mich ab.
Um nicht so viel mitzubekommen zu müssen. Das geht bei Hypersensibilität böse aus. Manchmal gehe ich soweit, dass ich mich doof stelle, wenn nicht sogar total verstelle, um nicht sonderlich ernst
genommen zu werden. Das beruhigt mich sehr. Ich bin nicht unsicher. Ich habe einfach nur schlechte Erfahrungen gemacht. Und versuche mich so zu schützen. Nun, es geht nach all den Jahren in
Automatismus über. Ich denke nicht mehr nach, so ist es am einfachsten. Grinsen, ein wenig in der Gegend umgucken, um mich nicht zu überlasten. Vielleicht habe ich auch einfach nur Angst, zu mir
selbst zu stehen. Es ist erträglich, so zu leben. Aber wie gesagt, die schlechten Erfahrungen…
Jetzt bin ich ein wenig abgekommen. Passiert mir ständig.
Das war die Sache mit den Nervenverbindungen. Wenn ich mir in dem Augenblick der Angst klarmachen würde,
dass einige Bereiche des Gehirns jetzt einfach besser durchblutet sind als andere, wäre mir damit geholfen? So im Nachhinein sehe ich das nicht mehr so. Man kann Gefühlsbedingtes nicht mit
Rationellem erklären. Ich mache das zu oft und fühle mich hinterher von mir selbst verarscht. Als würde ich mir damit einen mikrigen Halt stricken, in dem ich mich im Ernstfall doch nur verhange.
Ich erkläre mir (versuchend) unerklärbares, um mir die Angst zu nehmen.
Und verstehe mich selber dabei immer weniger. Weil es immer mehr zu erklären gibt.
Aber wenigstens macht es Spaß, verdammt noch mal.
Lieber das bekannte Elend (Mai 2010)
Ich denke, die Welt wird schöner, wenn ich dünner bin. Erträglicher, leichter. Und dabei
lenke ich mich nur ab. Gucke auf meine Oberschenkel und spüre diese Wut gegen mich. Es ist besser als Wahnsinn. Was steckt dahinter?
Ewiges Warten. Auf die Zahl auf der Waage. Jeden Tag wird es weniger – oder aber, der
Zeiger steht dort wie festgeleimt. Und ich vor einem Rätsel. 3, 4, 5 Tage lang dasselbe Gewicht trotz Spatzennahrung. (…und ich frage mich trotzdem bei jedem Bissen, ob es nicht doch zu viel ist.
400 bis 700 kcal täglich nehmen nach einer gewissen Zeit zu viel Raum ein.) Es ist ermüdend, du musst durchhalten, auch wenn du an nichts anderes mehr denken kannst als ans nächste Essen, die
nächste, genau ausgerechnete Mahlzeit, verbunden mit dem Gedanken, Sport zu treiben, um deinen Kalorienumsatz zu pushen. Wenn man etwas entbehren muss, vermisst man es umso mehr. Gut, so schlau
bin ich auch. Ablenken hilft.
Aber spätestens nach dem 8. fressanfalllosen Spatzentag, wenn du mit der 27. Tasse
süßstoffgesüßten Tee vor der Glotze hockst, spürst du seismographisch schon denn nächsten Fressflash kommen. Ist es nun das Hungern? Der Sport? Schreit der Körper nach Nährstoffen?
Mitnichten. Hungern macht müde, Hungern macht antriebslos. Niedergeschlagen, fast
depressiv; du hast zu nichts Lust, alles ist anstrengend, dein Herzschlag spinnt herum, dir ist zu kalt, zu schwindelig, deine Verdauung spinnt, deine Konzentration geht den Bach herunter, … ich
könnte die Liste ewig weiterführen.
Wie gehst du jetzt also mit Problemen oder Hindernissen um? Ich für meinen Teil muss sie
herunterschlucken. Ich weiß nicht, warum, aber mein Körper meldet das Bedürfnis „Essen“ nach einer Kränkung wie von selbst. Oder auch, um mich zu entspannen. Besonders wir Magersüchtigen sind
dauer-angespannt, weil wir so sensibel sind. Da muss man sich ab und zu entspannen, das will der Körper einfach, sonst drohen Verkrampfungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe, (…) und weil ich mir das
nicht gönnen darf, stopfe ich mich eben zu. Beruhige mich, habe was im Mund, lasse mich fallen, wehmütig – ein wenig fliehend vor der Angst, mich bald wieder über den Putzeimer beugen zu
müssen.
Vielleicht schreibe ich das deswegen auf, weil ich merke, wie sehr mich wieder die
Fressgier packt. Sowas merke ich immer Stunden bevor es wirklich soweit kommt, und ich denke, anderen Essgestörten geht es nicht anders. Ich habe Angst. Ich will nicht. Aber wenn es dich packt
kannst du nicht zurück. Der Körper spult das ganze Programm „Fressen-Kotzen-Sport-Hungern“ wie gewohnt ab. Er verwendet so die wenigste Energie, um mit einem latenten, subjektiven Problem umgehen
zu können. Den Ablauf kennt er ja, und er will damit nur alles heile überleben.
Einen anderen, kompetenten, problemlösungsorientierten Ablauf, welchen man zum Beipiel
in einer Therapie lernt, kostet ihn viel Energie. Hart und schwer tut er sich damit, von der bisherigen Fressmethode abzutun. Lieber das bekannte Elend als das unbekannte Glück. Und irgendwo
dazwischen steh ich und weiß nicht mehr weiter.
Comfortably Numb (Mai 2010)
Ein Kampf, der zum Scheitern verurteilt ist. Ein Versuch, sich die Welt vom Leib zu halten. Ich bekomme
nie genug; vorbei ist die -mir damals als die einzige Möglichkeit erscheinende- Art der Protesthaltung, Hungern und Sport treiben, gegen die Eltern, umgeleitete Wut, das Verschwinden in eine
Hungerwelt, um nicht mehr über dieses Leben nachdenken zu müssen. Wenn du hungerst, ist alles einfach. Das Leben fällt leichter, wenn du leichter wirst.
Mittlerweile habe ich niemanden, gegen den ich protestieren kann. Oder habe ich andere Mittel und
Möglichkeit gefunden, meiner ohnmächtigen Wut einen Ausdruck zu verleihen? Ich weiß es nicht. Oder nein, ich will nicht so stark darüber nachdenken. Vielleicht tut das weh.
Ich hungere nach wie vor, aber nicht mehr aus den Gründen wie früher. Ich fresse und erbreche und hasse
mich selber nach wie vor, aber es berührt mich nicht mehr so stark. Gut, habe ich gefressen, erbrochen, zumindest einen Teil. (Ich hasse das kotzen. Du kannst nie alles erbrechen, was du gegessen
hast. Es geht aber auch nicht darum, die zugeführten Kalorien wieder loszuwerden. Oberflächlich. Es geht darum, dass du etwas in deinem Leben nicht aushalten, ertragen, verdauen kannst. Und das
findest du zum Kotzen.) Aber ich bin zu müde, um es zu ändern. Zu sehr Lebensmüde. Ich weiß nicht mehr, wozu hungern und fressen. Früher ergab das noch irgendeinen Sinn. Aber wer bist du schon,
wenn du deine Essstörung aufgibst? Wenn du erkennst, dass die Symptome - oder viel mehr dein ganzes Magersuchts/Bulimiedenken- nicht mehr ist als Problemlösungsstrategien? Weil es für dich der
einfachste Weg gewesen ist, mit der Welt, deinen Problemen, deiner Verzweiflung umzugehen? Strategien, welche so festgefahren sind, dass du keinen Ausweg mehr weist?
Veränderung kostet viel mentale Energie. Aber wozu etwas ändern, wenn du einfach so vor dich
hinlebst?
Nein, ich bin nicht glücklich. Es tut nur ganz gut, betäubt zu sein.