Vogelflug.
09:03
no sleep. darf ich mir auch mal gönnen. hibbelhibbel,ich springe im dreieck. es tut gut, zu fühlen, auch wenn das gefühl manchmal falsch ist.
subjektiv jetzt.
ein kleines menschlein rennt im kreis durch meinen kopf.
und dabei rennt es immer schneller. von tag zu tag.
und, hierbei geht es nicht darum, dass ich es zu packen bekomme, sondern dass es von alleine wieder aufhört, so rücksichtslos sanft meine gehirnwindungen entlang zu rasen. mir doch bitte etwas ruhe schenkt, bevor ich noch wahnsinng werde und impodiere.
(möchte mal wissen wie sich der text hier dann liesst, weil man ja keine ahnung hat was mich bedrückt. oder beglückt, besser gesagt. letzteres streichen bitte.)
ich versuche es so gut es geht zu umschreiben.
es fühlt sich ein bisschen an wie warmes ertrinken. eigentlich schön, wenn da nicht dieser selbsthass wäre, diese immens pieksende schuld, und die noch viel größere frage nach dem "warum das denn jetzt?" ..
das kleine menschlein wird mir das nicht beantworten können, es rennt nur umher.
ud ich will es nicht einholen, nicht berühren müssen. auch wenn ich weiß, dass es von sich aus schlecht langsamer werden kann, da es ja mein geist ist, der ihm den anlass gibt, überhaupt durch mein gehirn zu rasen. komisch formuliert. es rennt nicht von selbst. zumindest nehme ich das an. aber...
es war einfach auf einmal in meinem kopf und fing dort an, seine kreise zu drehen. und seit dem ist nichts mehr wie vorher. und dabei gab es keinen triftigen anlass. als wäre es einfach so vom himmel gefallen. kein emotinal brachliegender nährboden.
es gibt hierbei auch keine schuld. ich will nur, dass es verschwindet, bevor ich ertrinke. nein, bevor ich an meinen gefühlen zerschelle, explodiere.
bittebitte, flieg davon.
es ist nicht fair, so etwas zu fühlen.
wo doch alles in ordnung ist.