Kippe anzünden, genießen und in unbekannten Sphären herumbaden

Veröffentlicht auf von kadotettu.over-blog.de

10:12

 

bevor ich kaffeegestärkt in den tag starte, möchte ich euch betagten kopfdünnschiss von mir zeigen. habe in meinem laptop herumgesufrt und eine alte datei gefunden, in welcher ich über meine damaligen lieblingsalben schreibe. das war von 2007, lange her. ich kann nicht sagen, dass das gut ist, was ich da zusammengetextet habe (alte freunde von mir werden festellen, dass ich diese verrisse auf meiner damaligen knuddelshomepage hatte..). aber es soll ein vorgeschmack auf das sein, was im laufe des tages folgt, nämlich meine persönlichen top 10 diesen jahres.

 

 


~Meine Lieblingsalben….
*Dies Ernstnehmende haften für ihr Gehirn :P* 


Mazzy Star – So Tonight That I Might See (1993)
Anspieltipp: „Blue Light“ anmachen und sich in die Wanne legen - klappt immer.
Hope’s Stimme trägt dich auf gestonedten Wölkchen Richtung sinnlichem Chillout, perfekt, um von was-weiß-ich-welchen-Horrortrips wieder herunterzugleiten.
Nicht vergessen, dass das Wasser auch mal kalt wird, wenn du in psychedelisch-gefühlvollen Sphären schwebst.
Zitat Ville Valo: „…this music is like sex with yourself, a cigarette or whatever…”
Klar???


The Rasmus – Into (2001)
Anspieltipp: „Bullet“.
Oder „Chill“. Je nachdem, wie du gerade drauf bist :P Wenn du allerdings mehr auf den Lauri-Feder-Sound stehst (oder den nur kennst), wirst du überrascht sein, wie viel Sehnsucht in diesen blonden, noch nicht nach Darkrock schmeckenden Songs steckt. Früher war halt alles besser, und dieser Into-Trip macht trotz Kullertränchen gute Laune! :D 


My Bloody Valentine – Loveless (1991)
Liegst du noch in der Wanne? Drinbleiben!
Achso, ja….Hier nen Anspieltipp rauszusuchen, ist wie bei einem Heuschreckenschwarm seine Lieblingsheuschrecke auszusuchen: Man hat viel Auswahl, aber kommt es überhaupt darauf an? Der Sound zieht sich durch eine psychedelische Lavalampe, beruhigt über einen rockigen Doomteppich und lässt dich fast in der Wanne ersaufen. Kippe anzünden, genießen und in unbekannten Sphären herumbaden…


KISS – Animalize (1984)
Anspieltipp: owei. Hm….Jaja, „Heaven’s On Fire“ ist ein Klassiker, aber meine Meinung: gleich bei “I’ve Had Enough” anfangen xD und sich dann alles reinziehen, am Besten beim Überholen der Bullen auf der Autobahn.
Pass auf, dass du nicht zum Tier wirst.


Fields Of The Nephilim – Elyzium (1990)
Kann man Pink Floyd mit den Sisters of Mercy kreuzen? Naja auf jeden Fall kommt das dabei raus und es hört sich unerhört geil an. Für Fans von der echten 80’s Gothic-Mukke (nenene, kein pseudo-Goffik xD) ohne angemalte Clownsleichen, ohne viel Schnickschnack, düster, nach purem Metal schmeckend und mit schön viel Horror drin. Unbedingt mal in „For Her Light“ reinlauschn!


Type O Negative – Bloody Kisses (1993)
Buhuhu - Lust, mal wieder Gräber zu schänden? Dann ist diese Platte genau das Richtige für dich! Der Schauereffekt krault als Steele’s Mega-Bassstimme rückwärts deinen Rücken hinab und beschert dir bittersüße Albträume, ein MUSS für jeden Freizeit-Goffik!!!
Mal die Scheiße beiseite, die Platte ist genial. „Christian Woman“ oder „Bloody Kisses“, beides wird dich von den Sitzflächen bügeln; und letzteres ist textlich einfach wunderschön…
xD


Johnny Cash – American Recordings (1994)
Hm. Es fiel mir schwer, hier das Beste rauszusuchen. Wenn du mit Johnny noch nicht vertraut sein solltest, mach „Thirteen“ an und lege dir nen Zentner Tempos in Reichweite. Und dann einfach öhrchenweise inhalieren und die Tränen kullern lassen. Bei Bedarf noch alles hören und dich dann als Cashfan bekennen, klar???


Neil Young & Crazy Horse – Rust Never Sleeps (1979)
Ich war nie ein Fan von abstrus-verkorksten Livealben (sprich: ein mix aus Livesongs und –wahrscheinlich- im Studio aufgenommene), aber das hier ist nicht von schlechten Produzenten. „Trasher“ ist genial und ruft den Ruf der Wildnis, also trockne dich ab, zieh dir was Luftiges an und geh mal raus, Llamas reiten und nach Pocahontas Ausschau halten. Wenn du alles richtig machst, bist du am Ende des Tages nicht mehr Blau sondern Schwarz, my my, hey hey….


HIM – Scheiße. Alle. 
Okayokay…
Love Metal (2003)
Offen und ehrlich: ich kann keine HIM-Alben verreißen. Es war schon Mühe genug, die verbale Verarsche bei anderen Alben unter den Soundteppich zu kehren. Mach „Circle Of Fear“ an und lausche. Das Album ist Gott, es ist heilig, es ist unantastbar. Aber ich probiers….
Spooky, dunkel und irgendwie hart fühlt sich dieses Album an, wie dieser Geschmack von Verwehstem in deinem Maul, wenn du mit einem Kater aufwachst. Aufgrund der Valo’schen Fieberinfektion während der Studioaufnahmen sind die Songs trotzdem sehr emotional, pathetisch und melodisch, sprich vielseitig (öööjaaa, ich möchte hier jetzt nicht auf die mit teilweise zuviel Pathos aufgebauschten Lyrics eingehen, denn ich bin ja ein braver Fan :P) sodass man unter so vielen Riffs, Hooks und Noten immer noch etwas Neues entdecken kann, egal wie oft man sich dieses Album reinzieht.

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N
<br /> ich erinner mich das war auf deiner homepage stimmt !!!<br /> ach das waren vll noch zeiten ...<br /> <br /> <br />
Antworten
K
<br /> <br /> oh ja. da waren wir noch jung, unschuldig & voller träume ;)<br /> <br /> <br /> <br />