Ambivalenz.

Veröffentlicht auf von kadotettu.over-blog.de

man entkommt ihr eben nicht. chronische unzufriedenheit. ambivalenz der gedanken. leergegühl.

 

ich kann mich entscheiden, wenn es um dinge geht, die mich betreffen. spontan, aus dem bauch heraus, aus dem gefühl, ganz bei mir zu sein. aber sobald andere menschen damit verbunden sind, weiß ich nicht mehr, was ich will. wie ein graues knäul liegen die worte in meinem magen und werden nicht verdaut. am liebsten wieder raus damit ...

 ich kann nicht entscheiden, ob ich mich mit meinem entschluss wohlfühle oder nicht. loch im kopf, aber der bauch ist voll. ich kann nicht handeln. laufe weg und bleibe dennoch stehen. 

mein erster instikt bleibt die flucht, das ablenken, das nein zu allem um mich herum, bis ich mich wieder entworren habe. 

 

bloß bleibt dann nur ein klumpen im bauch. nämlich der, jemanden enttäuscht zu haben.

ganz besonders mich selber.

 

passt man sich an oder nicht ?

es bleibt eine gratwanderung, in der ich kein maß kenne.

 

 

jedenfalls spüre ich wenigstens diesen hohlraum. werde ihn nun mit musik füllen.

 

...

 

und da seh ich grad, den song, den ich hier posten will, gibt es gar nicht auf youtube.

da muss ich ihn wohl selber hochladen.

man, lass den dann aber bitte in absehbarer zeit nicht gelöscht sein. 

 

 


 
 

 

 

Meine Fresse, wie ich diesen Song liebe. Und die Band erst :)

Es geht doch nix über ein bisschen Post Grunge, wenn man selber granschig ist. 

 

 

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Veröffentlicht in Borderline

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